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Klima Ibiza
Wenn es in Deutschland noch schneit, blühen hier längst die Mandelbäume. Trotzdem, eine Sonnengarantie gibt es auch auf Ibiza nicht. Vor allem in der Vor- und Nachsaison. Der meiste Regen fällt aber in den Wintermonaten. Im Sommer regnet es eigentlich nie beziehungsweise ausgesprochen selten.

Januar bis März:

Die kühlsten und ungemütlichsten Monate sind Januar und Februar, mit Tagestemperaturen um die zwölf Grad, nachts deutlich darunter. Es kann sogar leichten Frost geben. Unglaublich aber wahr: In den Wintermonaten kann es passieren, dass in ländlichen Gegenden früh morgens vor der Autofahrt der Eiskratzer zum Einsatz kommt. Im März geht es mit den Temperaturen merklich aufwärts, auch die Sonne lässt sich dann wieder öfter sehen.

April bis Mai:

Nachts ist noch eine Jacke oder Pullover zu empfehlen. Am Tag springt schon der eine oder andere zum Baden ins Meer. Achtung: Aufgrund der noch kühleren gefühlten Temperatur besteht Gefahr, die Kraft der Sonne zu unterschätzen und sich einen heftigen Sonnenbrand zu hohlen. Aber man darf die ersten wärmenden Sonnenstrahlen auch nicht überschätzen. Denn im Schatten kann es noch recht frisch sein. Auch der Wind kühlt noch recht unangenehm.

Juni bis September:

Die heißen und trockenen Monate. Jetzt heißt es Aufgepasst. Sonnencreme und ein Sonnenschutz für den Kopf sollten ihr ständiger Begleiter sein. Temperaturen um die 30 Grad sind an der Tagesordnung, die Nächte sind angenehm mild. Regen fällt nur ausgesprochen selten, dann aber oft kurz und heftig in Form von Platzregen.

Oktober bis Dezember:

Im Oktober ist die Luft meist noch herrlich mild, die Nächte dagegen schon recht frisch. Bis Ende des Jahres geht die Tagestemperatur schrittweise von knapp 25 auf um die 15 Grad zurück.

Schnee:

Eigentlich ein Fremdwort auf Ibiza. Wahrscheinlicher ist da der Hagel, der bei Herbst- oder Frühjahrsunwettern in reichlichen Mengen fallen kann. Aber auch auf Ibiza bestätigt die Ausnahme die Regel: Der letzte Schnee fiel am 26. Januar 2005. An diesem Tag lag die Tiefsttemperatur am Mittag bei nur 3 Grad. Es war ein unwirkliches Bild. Strände, Palmen, und bereits blühende Pflanzen wurden von einer bis zu 7 cm hohen Schneedecke bedeckt. Auch vereinzelte Schneemänner wurden gesichtet.

Kleidungstipps:

Im Sommer ist leichte, luftdurchlässige Kleidung angesagt. Sonnenschutz nicht vergessen! Spätestens ab Ende September sollte man zumindest abends eine Jacke oder einen Pullover dabei haben. Im Winter macht der unangenehme Mix aus niedrigen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit entsprechend Wärme spendende Kleidung notwendig. In diesen Monaten sollte auch ein Regenschutz griffbereit sein.

Stechmücken-Zeit:

Die Biester sind fast das ganze Jahr über aktiv, verstärkt am Saison-Anfang, wenn das Klima noch feucht-warm ist und natürlich in den Sommermonaten. Ganz besonders bei Sonnenuntergang schwärmen sie aus und suchen nach Opfern. Also besser mit Mückenschutz einsprühen, bevor man abends los zieht...